Quantenpunkte
Nanokristalle, in denen aufgrund ihrer äußerst kleinen Durchmesser (im Bereich weniger Nanometer), sogenannte Quanteneffekte auftreten werden als Quantenpunkte (auch: Quantum Dots genannt) bezeichnet. Diese Quanteneffekte sorgen dafür, dass die Nanokristalle außerordentlich interessante optische, magnetische und auch elektronische Eigenschaften besitzen.
Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Quantenpunkten: Denen aus III-V-Halbleitern, bestehend aus Elementen der Hauptgruppen III (Bor, Aluminium, Gallium, Indium) und V (Stickstoff, Phosphor, Arsen,…) des Periodensystems der Elemente, und denen aus II-VI-Halbleitern, bestehend aus Elementen der Hauptgruppen II (Zink, Cadmium) und VI (Sauerstoff, Schwefel, Selen, Tellur).
Anwendungsmöglichkeiten sind sowohl in der Elektronik, Optik, Photonik und Photovoltaik als auch der Biomedizin gegeben. Es befinden zwar bereits einige wenige Produkte auf Basis von Quantenpunkten auf dem Markt, jedoch sind die Quantenpunkte noch nicht in voller ergänzt erforscht und viele Konzepte und Effekte müssen noch genau untersucht werden.
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