Titandioxid  -  Exposition

Untersuchungen außerhalb des Organismus - in vitro
Mittels in-vitro-Studien  kann die Aufnahme von Teilchen in kultivierten Zellen untersucht werden. Der Kontakt einer Zelle mit nanoskaligen Titandioxidpartikeln oder die Aufnahme der Partikel in die Zelle kann typische zellphysiologische Reaktionen auslösen. mehr....
aktualisiert am 29.10.2009
Untersuchungen am lebenden Organismus - in vivo

Eingeatmete Titandioxidpartikel werden in der Lunge deponiert. Die Auswirkungen von nanoskaligem Titandioxid auf den Körper ergaben in mehreren Versuchen mit Nagetieren bei Partikelexpositionen über die Lunge einen Zusammenhang von Partikelgröße und Ausmaß von entzündlichen Reaktionen bei relativ hohen Dosen (kleinere Partikel haben eine größere biologische Wirkung als größere).

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aktualisiert am 29.10.2009
Allgemeine Gefährdung - Epidemiologie

Umfangreiche Studien lieferten bisher keinen Beweis für ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko für Beschäftigte in der Titandioxidproduktion.

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aktualisiert am 30.10.2009
Freisetzung – Umwelt

Aufgrund der Anwendung von Titandioxid-Nanopartikeln in Alltagsprodukten wird eine verstärkte Exposition in Gewässern (also der aquatischen Umwelt) angenommen. Dabei ist beispielsweise ein Auswaschen von Partikeln aus Anstrichen/Farben denkbar, die im Außenbereich von Gebäuden verwendet werden und Wind und Regen ausgesetzt sind. Ebenso können Partikel von mit Sonnencreme behandelter Haut während des Badens oder Duschens in Oberflächen- oder Abwasser gelangen.

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aktualisiert am 25.11.2009

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