NanoPharm

nanonature 


Neue photokatalytisch aktive Verbund-
materialien zur Eliminierung von
pharmazeutischen Reststoffen


Ziel des Projektes „NanoPharm“ ist die Entwicklung von stabilen photokatalytisch aktiven Verbundmaterialien, die bereits durch diffuses Tageslicht aktiviert und zur Entfernung von Arzneimittelreststoffen eingesetzt werden können. Dabei sollen die Möglichkeiten der Nanotechnologie mit denen der Biotechnologie verknüpft werden. 
Nanopartikel gelten als besonders vielversprechend für den Einsatz als Photokatalysatoren beim Abbau von Spurenstoffen. Die Verwendung setzt zunächst eine zuverlässige Immobilisierung der Nanopartikel voraus. Die dauerhafte Fixierung auf Trägern erfolgt mit biotechnologischen Methoden, die sich zur Beschichtung unterschiedlichster Trägermaterialien eignen, gleichzeitig aber auch als Grundlage zur Synthese separierter Nanopartikel definierter Größe dienen. Neben der Materialentwicklung und -charakterisierung sind im Projekt ökotoxikologische Untersuchungen der Abbauprodukte sowie die Erprobung der neuen Photokatalysatoren unter realen Bedingungen vorgesehen.
Die neuartige Technologie und die entsprechenden photokatalytischen Reaktionssysteme sollen vor allem bei der Trinkwasseraufbereitung, in der Pharmaproduktion und der weitergehenden Abwasseraufbereitung Anwendungen finden.

Arbeitspakete
AP1: Herstellung S-Layer geträgerter ZnO- und TiO2-Partikel
AP2: Herstellung photokatalytisch aktiver Materialien durch Immobilisierung kommerzieller ZnO- und TiO2-Nanopartikel
AP3: Aptamer-modifizierte Bio­kompo­sitmaterialien zur Bindung und Eliminierung von organi­schen Verbindungen
AP4: Abbau umweltrelevanter Konzentrationen verschiedener Arzneimittel durch die hergestellten Materialien
AP5:  Risikoabschätzung und Umweltverträglichkeit des Verfahrens
AP6: Schadstoffeliminierung in verschiedenen Reaktoren
AP7: Gesamtkonzeption einer Anlage zur Behandlung Arzneimittel-belasteter Ab- und Prozesswässer (03/10-02/13)

Laufzeit: 01.06.2010 - 31.05.2013

Projektleitung:

UMEX

Dr. Andreas Meyer

Partner:
UMEX GmbH Dresden
NAMOS GmbH
proaqua GmbH & Co. KG
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf e.V.
Hochschule Anhalt (FH)
Leibniz-Institut für Katalyse e.V.
TU Dresden, Institut für Wasserchemie
Leuphana Universität Lüneburg, Insitut für Umweltchemie
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH


Wissensplattform Nanomaterialien
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Nano-Risikoforschung
Chancen und Risiken von Nanomateriailien
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Gesundheitsrelevante Aspekte synthetischer Nanomaterialien
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