Die Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Dabei nutzt sie Effekte allerkleinster Strukturen im Bereich weniger Nanometer. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter oder ein Millionstel Millimeter.
Der Erfolg dieser faszinierenden Technologie gründet sich auf ihre Vielseitigkeit. Denn auf der Nano-Ebene ändern sich sowohl physikalische als auch chemische Eigenschaften von Materialien dramatisch: Es kommt zu Änderungen der Farbe, von elektrischen Leitfähigkeiten und Schmelzpunkten. Gold beispielsweise wird rötlich, Keramiken werden gar transparent und Metalle werden zu Halbleitern. Zudem sind Nanoobjekte deutlich reaktionsfreudiger als herkömmliche Partikel. Diese veränderten Eigenschaften eröffnen ganz neue technologische Möglichkeiten. Der Nanotechnologie kommt somit eine Rolle als Querschnittstechnologie zu, welche Einfluss auf zahlreiche Neuentwicklungen in sämtlichen verbrauchernahen Anwendungen nimmt.
Oftmals vermissen jedoch gerade die Verbraucher seriöse und verständliche Informationen zu Nanomaterialien und Aspekten dieser Technologie. In einem interdisziplinären Ansatz mit Wissenschaftlern aus Humantoxikologie, Ökotoxikologie, Biologie, Physik und Chemie will das objektive DaNa-Projektteam diese Transparenz schaffen und Forschungsergebnisse zu Nanomaterialien und deren Auswirkungen auf Menschen und die Umwelt so aufbereiten, dass sie für den Verbraucher verständlich sind.
Und sollte einmal eine Frage offen bleiben, so können Sie sich jederzeit direkt an das Projektteam wenden.
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Bild Nanopartikel, Quelle: Makromolekulare Chemie/Philipps-Universität Marburg
4. Nanotrust Herbsttagung "Ansätze der Risikobewertung und des Risikomanagements der Nanotechnologien"
Die Tagung findet am 23.09.2010 in Wien statt. Sie richtet sich in erster Linie an Personen aus Politik, Verwaltung und Industrie und an andere Stakeholder.
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