NAPASAN

nanonature 


Einsatz von Nano-Partikeln zur Sanierung von Grund-wasserschadensfällen


Ziel des Vorhabens NAPASAN ist es, Herstellungsprozesse von Nano-Partikeln (Eisen und Nichteisenmetalle) unter Berücksichtigung von abzureinigenden Schadstoffen und ökonomischen Gesichtspunkten weiter zu entwickeln. Die Partikel müssen so modifiziert werden, dass ein Transport in der Bodenzone ermöglicht und ein Kontakt mit den Schadstoffen und damit deren Abbau gewährleistet wird. Parallel hierzu soll eine Gefahrenabschätzung der Anwendung dieser Nanopartikel vorgenommen, sowie der Nachweis ihrer sicheren Anwendung für den Sanierungserfolg erbracht werden.

Projektwebpage
: www.napasan.de


Veranstaltungen:

  • VEGAS-Kolloquium, 06.10.2010 "In-situ-Sanierung - Stand und Entwicklung - Nano und ISCO"
    Vortragsfolien und Tagungsband zum Download
  • Young Scientists´ Workshop Nano / Micro-Fe, 07.-08.10.2010
    Bericht zum Download

 

Projektleitung

VEGAS Universität Stuttgart, Institut für Wasserbau -
Versuchseinrichtung zur Grundwasser- und Altlastensanierung,
Dr. Jürgen Braun

 

Arbeitspakete
AP1: Herstellung und Charakterisierung von Nano-Fe-Partikeln
AP2: Untersuchungen zur Einbringung und Ausbreitung von Nanopartikeln im Untergrund
AP3: Entwicklung und Bereitstellung von In-Situ-Messtechnik zum Nachweis von Schadstoffen und Nano-Partikeln im Aquifer
AP4: Modellerstellung und modellgestützte Konzipierung der Standorterkundung, der Partikelinjektion und des Monitoring-Systems
AP5: Planung und Durchführung einer wissenschaftlich begleitenden Feldanwendung


Teilprojekte und Partner:

TP1: Großskalige Untersuchungen zum Transport, Messtechnikentwicklung und wissenschaftliche Begleitung einer Feldanwendung
- Institut für Wasserbau - VEGAS, Universität Stuttgart
- Hermes Messtechnik, Stuttgart

TP2: Reaktivität und Stabilität von feinverteilten Eisenpartikeln zur LCKW-Quellen- und Fahnensanierung
- Institut für Technischen Umweltschutz (ITU), Technische Universität Berlin

TP3: Charakterisierung des Transportverhaltens und Aufbau eines numerischen Modells
- Institut für Geowissenschaften - Angewandte Geologie, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)

TP4: Beschichtung von Eisen-Partikeln mit selbst-organisierenden Monoschichten
- DECHEMA e.V., Karl-Winnacker-Institut (KWI), Frankfurt am Main

TP5: Wechselwirkungen zwischen mikrobieller und abiotischer CKW-Dechlorierung
- DVGW, Technologiezentrum Wasser (TZW) - Umweltbiotechnologie und Altlasten, Karlsruhe
- Institut für Umweltforschung - Ökosystemanalyse, RWTH Aachen

TP6: Entwicklung und Auslegung von Messsonden für die in-situ Messung der Konzentration an Nanoeisen
- Institut für Theorie der Elektrotechnik (ITE), Universität Stuttgart

TP7: Herstellung und Charakterisierung von Nano-Fe-Partikeln
- UVR-FIA GmbH – Verfahrensentwicklung-Umweltschutztechnik-Recycling, Freiberg

TP8: Entwicklung und Bereitstellung von In-Situ-Messtechnik zum Nachweis von Schadstoffen und Nano-Partikeln im Aquifer
- geo-log GmbH, Braunschweig

TP9: Planung und Durchführung der wissenschaftlichen Feldanwendung
- IBL – Umwelt- und Biotechnik GmbH, Heidelberg


Laufzeit:
01.05.2010 - 30.04.2013


Wissensplattform Nanomaterialien
DaNa-Flyer zum Download

Flyer download

Nano-Risikoforschung
Chancen und Risiken von Nanomateriailien
BMBF-Flyer zum Download

Flyer Risiko download

Gesundheitsrelevante Aspekte synthetischer Nanomaterialien
NanoCare-Broschüre zum Download

NanoCare Broschüre downloaden

twitter-follow-me