A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T V Z
Allgemeine Bezeichnung für Gemische aus Gasen (z.B. Luft) mit darin verteilten kleinen festen oder flüssigen Teilchen (sogenannten Schwebstoffen) von etwa 1 nm bis 10 μm Durchmesser. Z.B. entstehen Aerosolpartikel aus Meersalz, wenn durch den Wind kleine Salzwassertröpfchen vom Meer aufgewirbelt werden. Das Wasser verdunstet anschließend, und zurück bleibt ein Meersalzpartikel.
Englisch, Abkürzung für atomic force microscopy, Rasterkraftmikroskop. Die AFM-Spitze tastet die Probe Zeile für Zeile ab. Durch Abstoßung zwischen Nadel und Probe wird eine Bewegung der Spitze detektiert. Hieraus kann ein dreidimensionales Abbild simuliert werden.
Eine Ansammlung von schwach gebundenen Partikeln oder Aggregaten bzw. Gemische der beiden, in der die resultierende Oberfläche ähnlich der Summe der Oberflächen der einzelnen Bestandteile ist. Schwache Kräfte, zum Beispiel Van-der-Waals-Kräfte, oder einfache physikalische Verhakungen halten ein Agglomerat zusammen. Agglomerate werden auch als Sekundärpartikel bezeichnet, die ursprünglichen Ausgangspartikel als Primärpartikel.
siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687), Deutsches Institut für Normung e.V., DIN
fest gebundene oder verschmolzene Partikeln, deren resultierende Oberfläche wesentlich kleiner als die Summe der berechneten Oberflächen der einzelnen Bestandteile sein kann. Starke Kräfte, wie zum Beispiel kovalente Bindungen oder solche, die auf Sintern oder komplexen physikalischen Verhakungen beruhen, halten ein Aggregat zusammen.
Aggregate werden ebenso wie die Agglomerate auch als Sekundärpartikel bezeichnet.
siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687), Deutsches Institut für Normung e.V., DIN
physiologischer oder programmierter Zelltod. Bei der Apoptose sind in der Regel nur einzelne Zellen betroffen und diese reagieren auf körpereigene Signale (z.B. von benachbarten Zellen) oder auch Stress von aussen. In der Anfangsphase des Prozesses schrumpfen Zellkern, Cytoplasma und Mitochondrien; die Zellmembran bleibt jedoch unbeschädigt, so dass keine Entzündungsreaktion eintritt. Das biochemische Kennzeichen der Apoptose ist der Abbau der DNA. Zusammen mit der Proliferation (Zellvermehrung) ist die Apoptose das normale Mittel zur Konstanthaltung der Zellzahl.
ist eine Umhüllung, die als dünner Film auf die Oberfläche eines Objekts, z. B. eines Nanopartikels aufgetragen wird. Beschichtungen werden eingesetzt, um Oberflächeneigenschaften der Nanopartikel, wie Löslichkeit, Haftung, Benetzbarkeit und Korrosionsbeständigkeit zu verbessern und das Herauslösen von Ionen zu reduzieren. Häufig verwendete Beschichtungen in der Nanotechnologie sind verschiedene Polymere, Fette (medizinische Anwendungen) oder Metalle (Katalysatoren).
wörtlich „von unten nach oben“, Herstellungsprozess, bei dem mit einer kleinen Einheit begonnen wird (in der Nanotechnologie z.B. mit Atomen).
deponieren, bezeichnet die Ablagerung von festen, flüssigen und gasförmigen Teilchen im Organismus.
Begriff für die Menge eines Stoffes, die innerhalb einer bestimmten Zeit oder auf einen bestimmten Organismus einwirkt (siehe auch LD50). Für toxikologische Untersuchungen von Nanopartikeln werden Dosisangaben wie z.B. Anzahl der Partikel/Zelle oder µg Partikel/cm2 Oberfläche verwendet.
Materialien, die während der Produktion mit geringen Anteilen eines anderen Materials versetzt wurden (gezielte Verunreinigung), nennt man dotiert. So können Spuren eines Elementes die Eigenschaften eines Materials entscheidend beeinflussen, wie dies z.B. auch in unterschiedlichen Stählen der Fall ist. Bei Nanopartikeln können einzelne Atome durch andere Atome ersetzt werden.
von griech. epi „auf, über“, demos „Volk“, logos „Lehre“. Epidemiologische Arbeiten sind wissenschaftliche Studien, die sich mit den Ursachen und Folgen, sowie der Verbreitung von gesundheitsbezogenen Substanzen in Gruppen von Lebewesen (Populationen) beschäftigen. Sie zeigen Auswirkungen von Schadstoffen auf die menschliche Population, vielfach auch unfreiwillig durch Störfälle.
lateinisch für „außerhalb des Lebendigen“, Verfahren oder Abläufe, bei denen lebendes biologisches Material, insbesondere Zellen, Gewebe oder Organe, einem lebenden Organismus entnommen und außerhalb dessen kultiviert wird. Dies ermöglicht eine Behandlung und Untersuchungen des Materials unter kontrollierten Bedingungen.
Atome oder Moleküle, die ein oder mehr ungepaarte Elektronen enthalten und in diesem Sinn „frei“ sind. Entsprechend hat ein freies Radikal ein allein stehendes Elektron. Viele freie Radikale sind hoch reaktiv, d. h. sie haben die starke Tendenz, sich paarweise anzuordnen und somit aus dem labilen ungepaarten Zustand herauszukommen. Für die Paarung nehmen freie Radikale zufällig Elektronen von einem passenden Spender (Donor) oder geben ein Elektron einem passenden Empfänger (Akzeptor), der sich entsprechend zu sekundären freien Radikalen umwandelt. Diese Kettenreaktion kann biologische Schäden verursachen.
Siehe dazu auch NanoTrust-Dossier 012.
entspricht dem mechanischen Widerstand, den ein fester Werkstoff dem Eindringen eines anderen Körpers entgegensetzt. Sie wird durch einen Ritztest (Mohs-Härte in der Geologie) oder über Eindringverfahren bestimmt, die sich nach Eindringkörper und Belastung unterscheiden und unterschiedliche Zahlenwerte liefern (Vickers, Rockwell, Knoop, Berkovich).
aus dem Altgriechischen hýdor „Wasser“ sowie phílos „liebend“, wasserliebend, Beschreibt z.B. den Charakter eines Moleküls, einer Substanz oder einer Oberfläche sich gerne mit Wasser zu verbinden.
aus dem Altgriechischen hýdor „Wasser“ sowie phóbos „Furcht“, wassermeidend. Beschreibt z.B. den Charakter eines Moleküls, einer Substanz oder einer Oberfläche sich nicht gerne mit Wasser zu verbinden.
Entzündung, typische Antwort von tierischem Gewebe auf potenziell schädigende Reize z.B. durch physikalische Reize (Druck), chemische Reize (Wärme oder Kälte) oder durch Mikroorganismen (Viren, Bakterien), mit der Funktion, diesen Reiz zu beseitigen und dessen Ausbreitung zu unterbinden. Einige technische Nanopartikel stehen im Verdacht aufgrund ihrer Bakterien- und Viren-ähnlichen Partikelform entzündungsauslösend zu wirken, z.B. beim Einatmen sehr hoher
TiO2-Konzentrationen in der Lunge.
lateinisch: vitrum – Glas, bedeutet im Reagenzglas und bezeichnet Reaktionen außerhalb des Organismus, gegebenenfalls unter Verwendung körpereigener physiologischer Bedingungen.
lateinisch: vivus – lebend, bedeutet im Lebenden und charakterisiert Reaktionen bzw. Abläufe, die im lebenden Organismus unter physiologischen Bedingungen stattfinden.
Eine Substanz, ein Organismus oder eine Strahlung, die Krebs erzeugt oder fördert.
sind sehr kleine Feststoff-Teilchen (typischerweise kleiner als 10 µm), die in einem Lösungsmittel schweben. Im Gegensatz zur Suspension setzen sich die Feststoffe in einem Kolloid nicht ab, sinken also nicht zum Boden eines Gefäßes. Kolloide zeigen sich in einer Flüssigkeit durch eine Trübung und/oder den sog. Tyndall-Effekt.
Sammelbegriff für auf Volumen bezogene Größen, z.B. g/ml, kg/l, g/cm3. Für Nanopartikel werden aufgrund des hohen Oberflächen/Volumenverhältnisses häufig anstelle Masse-bezogene, Oberflächen-bezogene Konzentrationen angegeben, z.B. cm2/ml.
beschreibt die regelmäßige Anordnung von Atomen oder Molekülen in einem Kristallgitter. Verschiedene Gitterstrukturen ein und desselben Materials (z.B. bei Titandioxid) verleihen Nanopartikeln unterschiedliche chemisch-physikalische Eigenschaften (z.B. Photokatalytische Aktivität).
französich., von lat. lavare, „waschen“. Medizinisches Verfahren. Bewässerung oder Auswaschen von einem Hohlorgan oder Hohlraum wie Magen, Darm oder Lunge.
LD: Letale Dosis. Konzentration eines Stoffes, die zum Tode von 50 % der ihm ausgesetzten Lebewesen führt.
aus dem Altgriechischen lipos „Fett“ sowie phóbos „Furcht“, „fettabweisend“, mit einer geringen Affinität für Fett und einer hohen Affinität zu Wasser.
Englisch, Abkürzung für lowest observed effect level. Niedrigste Konzentration, die eine beobachtbare Wirkung auslöst.
Die Löslichkeit eines Stoffes gibt an, ob und in welchem Umfang ein Stoff in einem Lösungsmittel (zumeist eine Flüssigkeit) gelöst werden kann. Sie bezeichnet die Eigenschaft eines Stoffes, sich mit dem Lösungsmittel gleichmäßig zu vermischen. Anorganische Nanopartikel (zumeist Metalle und Metalloxide) zerfallen dabei in Ionen. Die Löslichkeit hängt u.a. von Temperatur und pH-Wert der Lösung ab.
Maximale Arbeitsplatzkonzentration. Der MAK-Wert ist die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem gegenwärtigen Stand der Kenntnis auch bei wiederholter und langfristiger, in der Regel achtstündiger Exposition, jedoch bei Einhaltung einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden, im Allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt und diese nicht unangemessen belästigt. Diese Grenzwerte werden aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse der toxikologischen Eigenschaften einer Substanz von einer Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) jährlich überprüft und festgesetzt. Krebserregende sowie frucht- und erbgutschädigende Stoffe werden gesondert behandelt.
aus dem Altgriechischen makrós „groß/lang“ und phagein „essen“. Fresszellen, Zellen des Immunsystems, dienen der Beseitigung von Mikroorganismen oder Partikeln durch Phagozytose; besonders in Bereichen von Entzündungen anzufinden.
*MTT: Abkürzung für die eingesetzte Chemikalie 3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-diphenyltetrazoliumbromid
Test zur Messung der Funktionalität bei tierischen und menschlichen Zellen. Dabei wird mit Hilfe einer Farbstoffreaktion die Aktivität bestimmter Enzyme in den Mitochondrien und anderen Organellen lebender Zellen bestimmt.
Nanoobjekt, bei dem zwei Außenmaße nanoskalig sind. Das dritte Außenmaß ist wesentlich größer. Eine Nanofaser kann starr oder biegsam sein. Das größte Außenmaß muss nicht nanoskalig sein.
Siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687),
Deutsches Institut für Normung e.V., DIN
(manchmal auch als Hybrid-Material bezeichnet) sind Materialien (oft Polymere), die gut verteilte Nanopartikel oder andere Nanostrukturen (z.B. Nanoporen) enthalten. Man spricht aber auch von Nanokompositen, wenn verschiedene Nanopartikel zusammen ein „nanogranuläres“ Material bilden.
Material mit einem, zwei oder drei Außenmaß(en) im Nanomaßstab. Dies ist ein generischer Begriff für alle einzelnen nanoskaligen Objekte.
siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687), Deutsches Institut für Normung e.V., DIN
Nanoobjekt mit allen drei Außenmaßen im Nanomaßstab.
siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687),
Deutsches Institut für Normung e.V., DIN
Nanoobjekt mit nur einem Außenmaß im Nanomaßstab und zwei wesentlich größeren Außenmaßen. Das kleinste Außenmaß ist die Dicke des Nanoplättchens. Die größeren Außenmaße müssen nicht nanoskalig sein.
Siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687),
Deutsches Institut für Normung e.V., DIN
aus dem Altgriechischen nékrosis „Absterben“. Absterben von Gewebebereichen oder Organteilen, die von ansonsten gesundem Gewebe umgeben sind.
Englisch, Abkürzung für no observed (adverse) effect level. Höchste Konzentration eines Stoffes, bei der gerade noch kein (schädlicher) Effekt feststellbar ist.
Englisch, Abkürzung für no observed effect concentration. Höchste Konzentration eines Stoffes, bei der gerade noch kein Effekt feststellbar ist.
lateinisch: noxa - der Schaden, Schadfaktor, d.h. allgemein jeder schädigende Einfluss auf Mensch und/oder Umwelt.
strukturell abgrenzbarer Bereich einer Zelle mit einer besonderen Funktion.
resultiert aus einem Ungleichgewicht zwischen der intrazellulären Produktion freier Radikale und den zellulären Abwehrmechanismen. Das Gleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien kann durch den Anstieg an freien Radikalen oder die Reduktion von antioxidativen Stoffen gestört werden. Oxidativer Stress kann zerstörerische biochemische Reaktionen hervorrufen.
Siehe dazu auch NanoTrust-Dossier 012.
aus dem Altgriechischen pathos „Leiden“ und genesis „Entstehung“, eine Krankheit verursachend. Als Pathogene werden alle Substanzen oder Organismen zusammengefasst, die eine Erkrankung ursächlich bedingen können.
Englisch, Abkürzung für
predicted environmental concentration - vorhergesagte Umweltkonzentration, theoretischer Wert, der einen Hinweis auf die erwartete Konzentration eines Stoffes (z. B. Nanopartikel) in der Umwelt gibt (Expositionsabschätzung). Berücksichtigt werden bei der Berechnung die ursprünglich vorhandenen oder freigesetzten Mengen, deren Verteilung auf die verschiedenen Umweltkompartimente und die wahrscheinlichen Abbauraten oder die Entfernung aus der Umwelt, entweder künstlich oder natürlich.
Verändert nach:
http://msds.chem.ox.ac.uk/glossary/pec.html
Eigenschaft von Stoffen (in der Biologie und Umweltchemie) , unverändert durch physikalische, chemische oder biologische Prozesse über lange Zeiträume in der Umwelt zu verbleiben.
Fähigkeit einiger Nanomaterialien (z.B. TiO2) im Zusammenspiel mit Licht (Sonnenlicht, UV-Licht) als Katalysator eine bestimmten Reaktion („Photoreaktion“) zu beschleunigen. In Falle von TiO2 werden beispielsweise unter Einfluss von Sonnenlicht Radikale (siehe auch ROS) gebildet, welche organische Materialien zersetzen. Dieser Effekt wird für selbstreinigende Oberflächen genutzt.
Englisch, Abkürzung für predicited no effect concentration - vorhergesagte Konzentration ohne Effekt, vorausgesagte Konzentration eines in der Regel umweltgefährlichen Stoffes, bis zu der sich keine Auswirkungen auf die Umwelt zeigen (Wirkungsabschätzung). Wird diese Konzentration also unterschritten, sollten keine negativen Effekte auftreten. PNECs finden vor allem zusammen mit PECs im Risikoquotienten Anwendung bei der Umweltrisikoabschätzung.
Nanopartikel, die sich zu größeren Verbundsystemen (Agglomerate oder Aggregate) zusammenschließen können.
Englisch: quantum dot - kristallines Nanopartikel, das aufgrund von Quanten-Confinement-Effekten auf die elektronischen Zustände größenabhängige Eigenschaften zeigt.
Siehe dazu DIN SPEC 1121 (DIN ISO/TS 27687),
Deutsches Institut für Normung e.V., DIN
Englisch, Abkürzung für
Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien), seit 01. Juni 2007 in Kraft getretene neue EG-Verordnung Nr. 1907/2006.
Weitere Infos unter: http://www.reach-clp-helpdesk.de/cln_095/reach/de/Startseite.html
von lateinisch secernere „abscheiden“. Abgabe von für den Organismus wichtigen Substanzen (z.B. Hormone, Verdauungsenzyme) durch spezialisierte Zellen, vor allem Drüsenzellen. Die Substanzen selbst nennt man Sekrete.
Englisch, Abkürzung für super paramagnetic iron oxide nanoparticles, superparamagnetische Eisenoxid-Nanopartikel.
Hilfssubstanzen, die wesentlich zur Erlangung oder Beibehaltung eines stabilen Zustandes beitragen. Das kann z.B. eine bestimmte Partikelgröße (Verhinderung der Agglomeration) oder Zusammensetzung sein. Häufig verwendete stabilisierende Agenzien für Nanomaterialien sind z.B. Citrat, Phospate oder Polymere wie Polyethylenglykol (PEG).
sind in Flüssigkeiten aufgeschwemmte Feststoffteilchen, also ein mehr oder weniger dicker Schlamm. Normalerweise setzen sich die Feststoffteilchen auf dem Boden ab, wenn man eine Suspension in einem Gefäß einige Zeit stehen lässt.
wörtlich „von oben nach unten", Herstellungsprozess, bei dem mit großen Einheiten begonnenen wird und man mittels Zerkleinerung (Zerschneiden, Zermahlen) vorgeht.
altgriechisch τοξικολογία, toxikologia – die Giftkunde, Lehre von Giftstoffen
bezeichnet die Giftigkeit eines Stoffes. Also seine Eigenschaft in Zellen, bzw. in lebenden Organismen unerwünschte Wirkungen zu entfalten und Funktionen zu beeinträchtigen, was bis zum Tod des Organismus führen kann.
lateinisch: vesicula – Bläschen, in der Zelle gelegene von einer Trennschicht (Membran) umgebene runde oder ovale Kompartimente mit ca. 100 nm Durchmesser.
bezeichnet die Fähigkeit von Nanomaterialien, aufgrund ihrer geringen Größe Zellwände oder Membranen durchdringen zu können.
auch ζ-Potenzial, ist das elektrische Potenzial an der Berührungsschicht eines bewegten Partikels mit einer wässrigen Lösung (Suspension). Bei gleichen Suspensionen ist das Zetapotential eine relative Messgröße für das Oberflächenpotential und damit die Ladung des Partikels. Gemessen werden kann das Zetapotential, indem das geladene Partikel durch ein angelegtes elektrisches Feld bewegt wird. Die resultierende Geschwindigkeit ist dann ein Maß für das Zetapotential.