Was sind Nanopartikel?

Nanopartikel oder auch Nanoteilchen bezeichnen einen Verbund von wenigen bis einigen tausend Atomen oder Molekülen. Das Wort "Nano" leitet sich vom griechischen Wort "Nanos", der Zwerg, ab. Präziser ausgedrückt, bezieht sich der Name Nanopartikel auf Partikelgrößen, die typischerweise bei einigen Nanometern liegen (1 nm = 10-9 m = 1 Milliardstel Meter). Als obere Grenze gelten hundert Nanometer. Kleine Nanoteilchen mit weniger als 1000 Atomen werden häufig auch als Cluster bezeichnet.

Nanopartikel können unterschiedlicher chemischer Natur sein. Sowohl anorganische als auch organische Nanopartikel sind bekannt. Sie können aus nur einem Element bestehen, z.B. aus Metall oder Kohlenstoff oder aus Verbindungen, wie Oxide, Nitride usw. Unter Nanokompositen versteht man Verbundmaterialien, in denen mindestens eine Komponente in Form von Nanopartikeln vorliegt.

Nanopartikel lagern sich häufig aneinander und bilden AggregateAggregate

lateinisch 'aggregare'; 'anhäufen'; lockerer (nicht stark gebundener) Verband aus Ionen, Molekülen oder anderen Teilchen
oder AgglomerateAgglomerate
lateinisch 'agglomerare'; 'fest anschließen'; unverfestigte Ablagerung aus losen, eckigen und groben Teilchen
. Im Gegensatz zu Aggregaten können Agglomerate durch optimales Durchmischen in die Primärkörner zerkleinert werden.

Deshalb kann ihre Gestalt sehr uneinheitlich sein und verschiedenste Formen annehmen mit erheblichem Einfluss auf ihre Eigenschaften. Grundsätzlich verhalten sich Nanopartikel wegen ihres enormen Oberfläche-zu-Masse-Verhältnisses gänzlich anders als größere Verbünde.

 
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Die Projekte des BMBF zu gesund- heitsrelevan- ten Aspekten synthetischer Nanopartikel
               2007
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