Glossar

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Begriff Definition
Beschichtung

Ist eine Umhüllung, die als dünner Film auf die Oberfläche eines Objekts, z. B. eines Nanopartikels aufgetragen wird. Beschichtungen werden eingesetzt, um Oberflächeneigenschaften der Nanopartikel, wie Löslichkeit, Haftung, Benetzbarkeit und Korrosionsbeständigkeit zu verbessern und das Herauslösen von Ionen zu reduzieren. Häufig verwendete Beschichtungen in der Nanotechnologie sind verschiedene Polymere, Fette (medizinische Anwendungen) oder Metalle (Katalysatoren).

BET

Methodenbezeichnung ( B runauer- E mmett- T eller-Methode) für das Analyseverfahren zur Größenbestimmung von Oberflächen mittels  Gasadsorption.

Bioakkumulation

Griechisch für  bios  - Leben und lat.  accumulare  - anhäufen, ansammeln; ist die Anreicherung einer Substanz in einem Organismus durch Aufnahme aus dem umgebenden Medium (z.B. dem Wasser bei Fischen) sowie über die Nahrung.

Biokompatibilität

Griechisch für  bios  - Leben und  kompatibel  - verträglich; Stoffe, die keinen negativen Einfluss auf Lebewesen bzw. Gewebe haben, sich im Körper neutral verhalten und keine allergischen oder giftigen Reaktionen auslösen. Besonders relevant für Implantate (z.B. aus Diamant, Zirkondioxid, Titan), die sich über einen langen Zeitraum in direktem Kontakt zu einem Lebewesen befinden.

Biomagnifikation

Griechisch für  bios  - Leben und lat.  magnificare  - vergrößern; ist die Anreicherung einer Substanz in einem Organismus, wobei ausschließlich die Aufnahme über die Nahrung berücksichtigt wird.

Biomarker

Moleküle oder Strukturen, die in der Medizin oder Biologie als Indikatoren, z.B. für Umweltbelastungen oder Krankheiten, dienen. Charakteristische biologische Merkmale, die objektiv gemessen werden können und auf einen normalen biologischen oder krankhaften Prozess im Körper hinweisen können.

Bioverfügbarkeit

Darunter versteht man die Geschwindigkeit und das Ausmaß, mit denen ein Stoff aus der Umgebung oder dem Magen-Darm-Trakt unverändert in den Körper aufgenommen wird. Dabei entspricht die aufgenommene Menge nicht unbedingt der zugeführten bzw. in der Umgebung eines Lebewesens vorhandenen Menge.

Bioverträglichkeit

Griechisch für  bios  - Leben und  kompatibel  - verträglich; Stoffe, die keinen negativen Einfluss auf Lebewesen bzw. Gewebe haben, sich im Körper neutral verhalten und keine allergischen oder toxischen (giftigen) Reaktionen auslösen. Besonders relevant für Implantate (z.B. aus Diamant, Zirkondioxid, Titan), die sich über einen langen Zeitraum in direktem Kontakt zu einem Lebewesen befinden

Bottom-up-Verfahren

Englisch, wörtlich „ von unten nach oben “, Herstellungsprozess, bei dem mit einer kleinen Einheit begonnen wird (in der Nanotechnologie z.B. mit Atomen).

Buckminsterfulleren

Auch Englisch Buckyball, andere Bezeichnung für die unter Fullerenen beschriebenen Kohlenstoffverbindungen. Die Begriffe orientieren sich alle an dem "Erfinder" der Fulleren-Strukturen Buckminster Fuller.

 

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