Glossar

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Begriff Definition
Oberflächendefekte

sind Lücken in einer ansonsten regelmäßigen Anordnung von Atomen. Diese unbesetzten Stellen sind bei einigen Nanomaterialien für außergewöhnliche Eigenschaften wie eine hohe Reaktivität verantwortlich. In vielen Fällen sind Oberflächeneffekte jedoch auch unerwünscht und werden durch Oberflächenbeschichtungen abgedeckt.

Oberflächenladung

Ist die elektrische Ladung an der Berührungsfläche der Nanopartikel-Oberfläche mit einer polaren Flüssigkeit, wie z.B. Wasser. Die im Wasser enthalten positiven und negativen Ionen interagieren mit der Oberfläche der Partikel. Überwiegt z.B. die Zahl der positiven Ionen die Zahl der negativen Ionen, so ist die Oberflächenladung positiv. Da eine direkte Messung der Oberflächenladung von Partikeln messtechnisch schwierig ist, wird das Zetapotenzial als Hilfsgröße für die Oberflächenladung berechnet.

Oberflächenmodifikation

Sind chemische Veränderungen auf den Oberflächen von Nanomaterialien, welche üblicherweise eingesetzt werden, um Nanomaterialien nach außen bestimmte, verbesserte Eigenschaften zu verleihen, z.B. verbesserte Löslichkeit, Beständigkeit gegenüber UV-Licht oder Kratzfestigkeit.

OECD

Abk. für engl.: Organisation for Economic Co-operation and Developmen, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Ziel der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist es, eine Politik zu befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert.
Siehe auch http://www.oecd.org/berlin/

Ökosystem

Von griechisch oikós - Haus und sýstema - das Verbundene. Ein Ökosystem beschreibt den Verbund von einem Lebensraum (z.B. Wald) mit der darin lebenden Gemeinschaft von Organismen mehrerer, ganz verschiedener Arten (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen).

Organell

Innerhalb einer (eukaryontischen) Zelle befindlichen funktionellen Systeme, die von einer Lipidmembran umschlossen sind, z.B. Mitochondrien, Chloroplasten, Zellkern, Golgi Apparat, Lysosome oder das Endoplasmatische Retikulum.

Oxidativer Stress

Resultiert aus einem Ungleichgewicht zwischen der intrazellulären Produktion freier Radikale und den zellulären Abwehrmechanismen. Das Gleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien kann durch den Anstieg an freien Radikalen oder die Reduktion von antioxidativen Stoffen gestört werden. Oxidativer Stress kann zerstörerische biochemische Reaktionen hervorrufen.
Siehe dazu auch NanoTrust-Dossier 012.

 

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