Nach Inhalation von Platin-Nanopartikeln verhalten diese sich wie gleich große Partikel aus anderen Materialien bzw. ultrafeiner Staub. Im Vergleich zu toxikologisch bedenklichen Materialien verursachen die Platinpartikel jedoch verhältnismäßig geringe Wirkungen.

 

Studien mit Ratten und Mäusen zeigten keine besonderen Effekte im Vergleich zu Rußpartikeln oder ultrafeinem Staub [1]. Ein sehr kleiner Teil der eingeatmeten Platinpartikel konnte in der Leber nachgewiesen werden, d.h. die sehr kleinen Platinpartikel (18 nm) können in einem gewissen Umfang von der Lunge über den Blutstrom hin zur Leber wandern.

Im Fisch-Embryotest wurden Platin-Partikel deutlich geringer aufgenommen als die vergleichbaren Gold- und Silberpartikel [2]. Die Platinpartikel hatten keinen Effekt auf die Lebensfähigkeit der Fischembryonen, jedoch in hohen Konzentrationen eine Reduktion der Schlüpfrate. Gesundheitliche Einschränkungen bei den Fischembryonen konnten nur in sehr hohen Konzentrationen beobachtet werden.

 

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  1. Oberdoerster, G et al. (2000), Res Rep Health Eff Inst,(96): 5-74; disc 75-86.
  2. Asharani, PV et al. (2011), Nanotoxicology, 5(1): 43-54.

 

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