Der Mensch kommt ständig mit amorphem Siliziumdioxid in Kontakt, da es in vielen Nahrungsmitteln als Füllstoff und Fließhilfe enthalten ist und als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen ist (E551).

 

Als ungiftige Substanz ist es in pharmazeutischen Artikeln genauso vertreten wie in kosmetischen Produkten, wird in Lebensmittelprozessen (z. B. Bierklärung) und als Putzhilfe in Zahnpasta verwendet. Da es verklumpt, spielt die Nanoskaligkeit hier keine Rolle.

Andererseits verursacht das Einatmen von kristallinen Siliziumdioxid (Quarz, mikroskalig) Silikose, auch Staublungenkrankheit oder Quarzstaublungenerkrankung genannt. Unter einer Silikose versteht man krankhafte Veränderungen der Lunge, die durch eine lang andauernde Einatmung von Quarzstaub-Partikeln entstehen. Die Silikose gehört zu den Pneumokoniosen und ist eine entschädigungspflichtige Berufskrankheit. Daher ist geeignete Schutzausrüstung am Arbeitsplatz zu tragen, wenn man Quarzstaub ausgesetzt ist. Download-Link zum Merck Sicherheitsdatenblatt "Quarz", Stand 25.08.2006. (PDF-Dokument, 23 KB).

 

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