Nur nach Gabe hoher Dosen an Strontiumcarbonat (SrCO3) entsteht in den Zellen Stress und dieser lässt die Zellen absterben.

 

In vitro Experimente des Projekts NanoCare mit zwei verschieden modifizierten, gut charakterisierten Strontiumcarbonatvarianten an menschlichen Lungenzellen haben gezeigt, dass nur die hydrophoben Partikel ab einer hohen Dosis von 25 µg Partikeln pro cm2 Zellrasen nach 72 h Stress bei den Zellen verursachen und dass dann die Zell-Vitalität abnimmt. Die hydrophile Variante nahezu gleicher Primärpartikel -Größe verursachte keine Effekte. Bei Untersuchungen mit zehn verschiedenen Zelllinien unterschiedlicher Herkunft mit bis zu 10 µg Partikeln pro cm2 Zellrasen konnten keine negativen Effekte an den Zellen beobachtet werden [1].

Mit Hilfe des sogenannten Vektor-Models, das einige der elementaren Zellfunktionen abbildet [2], konnten Partner des NanoCare Projektes zeigen, dass SrCO3 geringe oder gar keine Auswirkungen zeigt. Eine Konzentration von mind. 120 µg Partikeln pro 106 Fresszellen (damit sind die Zellen vollkommen überladen) führte zu einer funktionellen Schädigung der Zellen und einer Detektion von Reaktiven Sauerstoffspezies (ROS).

 

Literatur arrow down

  1. NanoCare 2009, Final Scientific Report, ISBN 978-3-89746-108-6. (PDF-Dokument, 19 MB).
  2. Bruch, J et al. (2004), Int J Hyg Environ Health, 207(3): 203-216.

 

 

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