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Nanopartikeln im Lebensmittelzusatzstoff E551

JRC-Wissenschaftler haben ein systematisches, sequentielles Bewertungsschema zum Nachweis von Nanopartikeln in Lebensmittelzusatzstoffen vorgeschlagen. Verschiedene Nachweis-Verfahren sollen für die Bestimmung von Nanopartikeln (NPs) im zugelassenen Lebensmittelzusatzstoff E551 (synthetisches amorphes Siliziumdioxid) zum Einsatz kommen.

 

Die derzeitige EU Verordnung (EG) Nr. 1169/2011 über die Bereitstellung von Lebensmittelinformationen für Verbraucher sieht vor, dass auf dem Lebensmittel-Etikett Bestandteile (z. B. Zusatzstoffe) Nanoform angegeben werden. Die entsprechende Umsetzung dieser Rechtsvorschriften basiert auf der Verfügbarkeit zuverlässiger Methoden zur Erfassung und Quantifizierung von Nanopartikeln in Lebensmitteln. Synthetisches amorphes Siliziumdioxid (SAS) kommt bislang als Lebensmittelzusatzstoff E551 zum Einsatz, allerdings fehlen jedoch detaillierte Methoden zur Bestimmung der Partikelgröße und –konzentration.

Es wurde ein methodischer Ansatz entwickelt, der auf einer Reihe systematischer Analysen verschiedener kommerzieller E551-Proben Basiert. Verwendet wurden verschiedenen Techniken wie die dynamischen Lichtstreuung (DLS), Mehrfachwinkelstreuung (MALS), asymmetrische Feldfluss-Fraktionierung ( AF4), induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie (ICPMS) und Transmissions-Elektronenmikroskopie (TEM). Die vorgeschlagene Reihenfolge beruht in erster Linie nicht nur auf dem Bedarf nach einer größeren Informationsmenge, einer besseren Auflösung und größeren Sensitivität, sondern auch auf der zunehmenden Komplexität, der Dauer der Analyse und der Kosten.

Da der Anwendungsbereich der dynamischen Größenbestimmung durch die kleinste nachweisbare Größe begrenzt ist, können alle in dieser Arbeit untersuchten Techniken nur als positive Tests für den Nachweis von Nanopartikeln in den Lebensmittelzusatzstoffproben verwendet werden.

 

 

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Grundwassersanierung mit Carbo-Iron® - Risiko oder Nutzen?

Im September möchten wir ein Paper des BMBF Projekts Fe-Nanosit vorstellen. Das Projekt beschäftigte sich mit dem Einsatz von Eisen-haltigen Nanomaterialien in der Grund- und Abwassersanierung. Eine übergreifende Bewertung und Abwägung von Nutzen und möglichen, aus der Anwendung entstehenden Umweltrisiken wird nun von den Projektpartnern in diesem Paper beschrieben.


 

 

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