Haengemappe Foerderung @ Zerbor / Fotolia.comDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema "Sicherer Umgang mit synthetischen Nanomaterialien - Erforschung der Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt - NanoCare" innerhalb der Rahmenprogramme "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft - WING" (2004-2014) und "Vom Material zur Innovation" (seit 2015).

 

Das Förderprogramm „Vom Material zur Innovation" ist Teil der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. Es ist bis zum Jahr 2025 angelegt und mit rund 100 Millionen Euro jährlich ausgestattet. Es löst das bisherige Rahmenprogramm „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft – WING" ab.

 

Zur Lösung globaler Herausforderungen liefert die Nanotechnologie wichtige Impulse. Potenzielle Marktsegmente für die Nanotechnologie liegen z.B. im Medizin-, Umwelt- und Energiebereich. Die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung der Nanotechnologie und der steigende Einsatz von synthetischen Nanopartikeln und Nanomaterialien in Produkten erfordern genaue Kenntnisse über die Wechselwirkungen der eingesetzten Nanopartikel und Nanomaterialien mit der Umgebung. Potenziale der Nanotechnologie optimal zu nutzen und zugleich den verantwortungsvollen Umgang mit synthetischen Nanomaterialien sicherzustellen, sind Ziele des nationalen Gesamtkonzeptes der neuen Hightech Strategie und des "Aktionsplans Nanotechnologie 2020" der Bundesregierung.

 

NanoCare4.0 – Anwendungssichere Materialinnovationen

- die neue Fördermaßnahme des BMBF

Derzeit stehen die Entwicklung und die Produktion neuer Materialien vor einschneidenden Veränderungen. Neue Wege der Materialentwicklung beziehen die virtuelle Materialentwicklung mit einem rechnergestützten Design ein, nutzen verstärkt digitale Daten für Modellierung und Simulation und unterstützen die Erforschung neuer Stoffklassen. Deshalb sind die Sicherheitsaspekte bereits frühzeitig im Entwicklungsstadium und im gesamten Lebenszyklus des Materials zu berücksichtigen. Um diesen Ansprüchen von Industrie und Verbraucherinnen und Verbrauchern gerecht zu werden, sollen in der neuen Fördermaßnahme NanoCare4.0 nicht nur Nanomaterialien, sondern alle innovativen Werkstoffe untersucht werden, die im Verdacht stehen, umwelt- oder gesundheitsschädigende Wirkung zu haben.

 

 

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